Die besten Tipps zum Wäschetrocknen

Wäschetrockner oder Aufhängen? Sonne oder Schatten? Hier finden Sie die richtigen Tipps wie Sie das perfekte Trockenergebnis erreichen – und dabei Ihre Wäsche schonen.

Was ist allgemein zu beachten? 3 nützliche Tipps

  1. Gut schleudern: Nasse Wäsche braucht weitaus länger zum Trocknen, als gut geschleuderte. Achten Sie deshalb darauf, dass schon in der Waschmaschine durch Auswahl der richtigen Umdrehungszahl der Grundstein für trockene Wäsche gelegt wird (dabei aber auch immer die Pflegehinweise auf den Etiketten beachten). Vorteil 1: Der Trockner verbraucht weniger Strom. Vorteil 2: Die Zeitersparnis.
  2. Programmende beachten: Sie sollten aus zweierlei Gründen stets im Blick haben, wann Ihre Wäsche fertig getrocknet ist. Grund 1: Kurz nach dem Trocknen ist Ihre Wäsche noch schön warm und lässt sich fast faltenfrei glattstreichen und zusammenlegen. Das verhindert lästige Falten und zerknautschte Textilien. Grund 2: Der Geruch. Bei zu langer Aufenthaltszeit im Wäschetrockner verliert die Wäsche ihren guten Geruch.
  3. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung: Viele Textilien, vor allem Bettwäsche, reagieren empfindlich auf UV-Strahlen. Diese werden zum einen durch das in den Textilien befindliche Wasser maximiert und können dadurch zu unschönen Verfärbungen führen, zum anderen sorgen Sie dafür, dass Ihre Klamotten zu schnell ausbleichen und schöne, kräftige Farben verloren gehen.

So hängen Sie Wäsche richtig auf

  • Wäscheleine mit WäscheklammernVor dem Aufhängen: Klopfen, ausschlagen und ziehen. Das lockert ihre Wäsche ungemein, verhindert fiese Falten und macht beim Bügeln weniger Arbeit. Wenn Sie letzteres danach überhaupt noch machen müssen…
  • So verhindern Sie das Ausbleichen Ihrer Wäsche: Haben Sie keine Möglichkeit im Schatten zu Trocknen? Drehen Sie einfach Ihre Wäsche auf die andere Seite, das schont die Farben.
  • Best Practice für T-Shirts und Oberbekleidung: Sie besitzen viele T-Shirts, Blusen, Hemden oder sonstige Oberbekleidung? Hängen Sie diese auf Wäschebügel, das spart nicht nur Platz auf dem Ständer, sondern trocknet nach Glattstreichen der Klamotten auch äußerst bügelfrei. Bei Hemden trifft dies nur bedingt zu: waermepumpentrockner-tester.de rät, diese immer zu bügeln. Ausnahmen bilden Faulheit und bügelfreie Hemden ;).
  • Freiraum für Ihre Wäsche: Vor allem größere und sperrige Textilien benötigen viel Platz auf der/dem Wäscheleine/-ständer und das auch mit nötigem Abstand zu den anderen Wäschestücken. Diese brauchen mehr Zeit und auch somit Luft, um trocken zu werden. Bei zu enger Behängung fehlt die Luftzirkulation und Ihre dicke Wäsche bleibt feucht.

In der Wohnung trocknen

Klamotten trocknen auf WäscheständerWenn kein Garten, Terrasse oder Balkon oder Trockner vorhanden sind, muss auf Wohnraum zurückgegriffen werden. Wo kann man dort am besten trocknen und was sollte man dabei beachten?

Die Platzwahl: Was benötigt man zum Trocknen? Na Logisch: Luft. Platzieren Sie also den Wäscheständer so, dass genug Luft zur Wäsche gelangt und diese dort auch frei zirkulieren kann. Falls Sie Wäscheleinen verwenden, dann sollten diese aufgrund fehlender Luftzirkulation nicht parallel zum Fenster aufhängen, sondern näherungsweise im rechten Winkel.

Verhindern Sie Schimmel, indem Sie ab und an Stoßlüften, – auch im Winter. Ansonsten herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit in Ihrem Raum, da die feuchte Luft nicht abtransportiert werden kann. Zum einen trocknet Ihre Wäsche dann langsamer und zum anderen kann sich mit der Zeit Schimmel bilden. Beides gilt es durch regelmäßiges Stoßlüften zu vermeiden.

Tipp für den Winter: Dass Wäsche auch in kalten Räumen gut trocknet ist ein Mythos. Stellen Sie sicher, dass der Raum ausreichend beheizt ist, damit die Feuchtigkeit auch ausreichend transportiert werden kann.

 bildquellen von oben nach unten: hans und efraimstocher@pixabay.com

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